Selbstbewusstsein steigern und Ängste verlieren

Veröffentlicht am 22.11.2019 in Gesundheit

Vortrag von Life-Coach und Bürgermeisterkandidat Michael Tiefel im Arbeitskreis sozialdemokratischer Frauen Grafenwöhr

Am "Roten Donnerstag", den 21. November 2019 war unser Bürgermeisterkandidat Michael Tiefel bei der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Grafenwöhr als Redner zu Gast. "Was versteht man unter Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein? Wie kann man seine Ängste verlieren?" Diese und weitere Fragen konnte Michael Tiefel als erfahrener Life-Coach klären und den Zuhörerinnen und Zuhörern praktische Tipps für den Alltag mit auf den Weg geben.

 

Bei seinem spannenden Vortrag und mit praktischen Beispielen und kleinen Übungen angereichert packte Life-Coach Michael Tiefel die Zuhörerinnen und Zuhörer von Anfang an, bindete sie aktiv mit in das Geschehen ein und vermittelte den Werdegang von der Entstehung bishin zur Bekämpfung von leidendem Selbstwertgefühl und Ängsten.

Nachdem Michael Tiefel selbst mehrere Schicksalsschläge in seinem Leben erfolgreich überwunden hatte, entschloss er sich dafür, anderen Menschen zu helfen. "Ich wollte einfach das machen, was ich am besten kann - und das ist andere Menschen zu begeistern, sie bei der Bekämpfung ihrer Sorgen zu unterstützen und meine Erfahrungen weiterzugeben", so Tiefel.

 

Zurück in die Kindheit

Tiefel erklärte, dass bereits auf Heranwachsende bis zu ihrem 18. Lebensjahr bis zu 180.000 negative Botschaften einwirken. "Das kannst du nicht! Der andere kann das viel besser! Das machst du falsch!" seien hier nur ein paar prägende Beispiele, so der Life-Coach. Er weiß, dass genau diese täglichen negativen Botschaften verinnerlicht werden. "Dies sollte uns allen bewusst sein", rief er den Zuhörerinnen und Zuhörern ins Gewissen. Bis zum 12. Lebensjahr würden Kinder für viele Dinge gelobt, danach würde man nach dem was man hat, was man kann und wer man ist beurteilt.


Evolutionäre Verankerung

Tiefel klärte auf, dass Kinder natürlicherweise keine Angst haben. Aus der Evolution heraus ist jedoch die Angst vor Misserfolg, vor Überanstrengung und von sozialer Abweisung in uns Menschen verankert.

Bereits vor tausenden von Jahren war die Angst dann präsent, wenn es um die Jagd ging. Denn scheiterte diese, so führte dies zum Hungern, was schließlich einen Misserfolg und eventuell auch zur Zurückweisung aus der Gruppe führte. Schlussendlich konnte dieser Misserfolg zum Tod führen.

Wenn auch diese Ängste aus den Urzeiten der Menschheitsgeschichte heutzutage keine so große Rolle mehr spielen, so haben wir auch heute noch Angst, Fehler zu begehen. Nach wie vor gebe es die Angst, aus einer Gruppe abgewiesen zu werden.


Sich selbst wertschätzen und konkrete Ziele setzen

Im weiteren Verlauf erläuterte er, wie sich das Selbstwertgefühl eines Menschen im Laufe seines Lebens entwickelt. "Und wenn ein Schicksalsschlag, wie eine Krankheit oder Arbeitslosigkeit kommt, dann ist man plötzlich nichts mehr wert!", so Tiefel. Der Mensch ist aber immer noch der selbe - die Mitmenschen schenken ihm jedoch keine Wertschätzung mehr. Dies wirke sich auch auf das Selbstwertgefühl aus.

Auch die eigene Wertschätzung dürfe nicht vergessen werden. Der Life-Coach animierte dazu, sich selbst ständig ganz konkrete und erreichbare Ziele zu setzen. Man dürfe sich nicht auf kleinen Erfolgen ausruhen, sondern müsse sich immer wieder neue Ziele setzen, um das Selbstwertgefühl aktiv zu steigern. Und dies bedeute auch manchmal, die alltäglichen, kleinen Mauern zu überwinden. "Allein der Versuch, etwas fast getan zu haben, befriedigt uns oft.", so der Redner. Aus Angst vor Enttäuschung der Mitmenschen komme es vor, dass man sich im letzten Moment dann doch zurückzieht. Diese Hemmungen könne man nur ablegen, wenn man sie in kleinen Schritten aktiv durchbricht.

Mit einer entsprechenden körperlich verankerten Ausstrahlung könne man Tag für Tag das Selbstbewusstsein steigern. Dies untermauerte der Life-Coch auch mit Studienergebnissen: "Durch eine bewusst aufrechte Körperhaltung und durch ein breites Lächeln, bei welchem die Mundwinkel nach oben gezogen werden, werden Glückshormone ausgeschüttet.", erklärte er. Dies wirke sich auch nachhaltig auf das Wohlbefinden aus: Wir werden selbstbewusster.

 

Zum Abschluss bedankte sich Conny Spitaler, die Vorsitzende der AsF Grafenwöhr, recht herzlich bei Michael Tiefel für den dynamischen Vortrag, welcher mit vielen anschaulichen Beispielen und Tipps für den Alltag angereichert war. Die Zuhörerinnen und Zuhörer applaudierten Michael Tiefel begeistert.

 
 

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