Überfüllt zur Schule - Mütter fürchten um die Sicherheit ihrer Kinder

Veröffentlicht am 16.07.2008 in Kommunalpolitik

Altenstadt WN. (gt) Mit der Situation der Schülerbeförderung sind die Mütter aus Meerbodenreuth und Buch sehr unzufrieden. Mit ihren Sorgen und Nöten wandten sie sich deshalb an die SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Annette Karl.

Altenstadt WN. (gt) Mit der Situation der Schülerbeförderung sind die Mütter aus Meerbodenreuth und Buch sehr unzufrieden. Mit ihren Sorgen und Nöten wandten sie sich deshalb an die SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Annette Karl. In einem gemeinsamen Gespräch im Pfarrheim drehten sich die Feststellungen der sieben betroffenen Mütter immer wieder um die Sicherheit der Kinder.

Betroffen von der geschilderten Situation zeigten sich auch SPD Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Hans Simon und Gemeinderat Uli Blaschke sowie Kreis- und Gemeinderätin Dr. Gabriele Hagemann. Auch Karls Stellvertreter, Kreisrat Bürgermeister Günter Stich wurde das Hauptproblem überfüllter Busse deutlich vor Augen gehalten. Mittags werde, so die Mütter, auf der Linie Neustadt – Altenstadt – Buch – Meerbodenreuth oftmals ein zu kleiner Bus eingesetzt. Am Morgen gäbe es für die Linie Meerbodenreuth – Buch – Altenstadt – Weiden keine Alternative zum Ausweichen. Beides seien Linienbusse, und die Eltern haben Angst um die Sicherheit der Kinder.

Oft würden die Kinder nur vorne im Bereich des Fahrers einen Stehplatz erhalten. Nicht auszudenken, was bei einem abruptem Bremsmanöver oder einem Unfall geschehen kann. Forderungen nach einem Schulbus wurden laut, was aber mit der Gesetzeslage nicht so einfach zu vereinbaren sei, wussten auch die Eltern und Gemeinderäte. Kurzfristige und unangemeldete Kontrollen würden die Missstände aufzeigen, so die Bitte der Eltern. Das Verbot beim Fahrer zu stehen müsse unbedingt eingehalten werden. Fahrgastzählungen von Schulkindern und sonstigen Fahrgästen könnten auch die Größe der benötigten Busse belegen. Bei einer Neuausschreibung der Linie sei unbedingt darauf mehr Gewichtung zu legen, war eine weitere Forderung.

Kaum genutzt hingegen sei der Bus um 11.30 Uhr. Warum hier nicht auf einen Kleinbus umgestellt würde, wurde ebenfalls in die Diskussion geworfen wie die Reservierung von Sitzplätzen für die kleinen Schulkinder, die erst im Ortsteil Buch zusteigen würden. Die Übertragung der Beförderungsbestimmungen für Kinder in Schulbussen in den Bereich des Linienverkehrs bedürfe einer überörtlichen Initiative und eines politischen Willens des Gesetzgebers, hielt Annette Karl fest. „Die Sicherheit für unsere Kinder ist nicht teilbar“ so die Feststellung der SPD Kreistagsvorsitzenden. Die SPD Fraktion werde das Thema auf Kreisebene in der nächsten Sitzung erneut aufgreifen, versprach Karl den besorgten Müttern. Auch in anderen Orten des Landkreises würden sich die geschilderten Zustände in den Linienbussen gleichen.

 
 

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