SPD bedauert die Ablehnung des Deutsch-Amerikanischen Kommunikationsbüros

Veröffentlicht am 14.12.2010 in Ortsverein

Grafenwöhr. (myd) Die Planung der anstehenden Veranstaltungen stand im Mittelpunkt der letzten SPD-Ortsvereinssitzung, zu der ersten Vorsitzender, Klaus Beier die zahlreich anwesenden Mitglieder begrüßte. Anton Schopf berichtete von der Arbeit der SPD-Fraktion. Die Klausurtagung der Stadträte wurde als großer Erfolg gewertet.
Weniger erfolgreich schien die Abstimmung zur Einrichtung eines Deutsch-Amerikanischen Kommunikationsbüros von Seiten der Stadt Grafenwöhr, das mit Geldern des Amts für ländliche Entwicklung zu 50% gefördert würde.
In den vergangenen Jahren wurde dies vom gesamten Stadtrat gefordert, schließlich von der Verwaltung formuliert, eine Stellenbeschreibung ausgearbeitet, und stand nun zur Abstimmung, um den Antrag an die entsprechende Stelle weiterleiten zu können.
Überraschenderweise hielten die CSU-Fraktion und Teile der Freien Wähler dies vorhaben für unnötig. Mit der Begründung , dass die Integration der Amerikaner über die Vereine bereits jetzt schon funktioniere, die ehrenamtliche Kräfte unentgeltlich arbeiten, und auch die Verwaltung weiterhin als Ansprechpartner fungieren könne, sprachen sie sich dagegen aus. Außerdem vertraten sie die Meinung, dass auch die umliegenden Gemeinden zu Integrationsarbeit mit herangezogen werden sollen. Ihnen schienen die Kosten von 26 777 € pro Jahr für einen Zeitraum von 3 Jahren zu hoch.
Die SPD-Fraktion sprach sich eindeutig für die Einrichtung dieser Stelle aus. Schließlich könne die Person als Bindeglied zwischen Amerikanern, Wirtschaftsbetrieben, kulturellen Veranstaltungen oder sozialen Einrichtungen, wieder Kitas oder Mehrgenerationenhaus wirken. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Vereine, sowie auch die städtischen Mitarbeiter würden eine Entlastung erfahren. Es könnten neue Projekte angestoßen werden, die ein Miteinander statt Nebeneinander fördern.
Bürgermeister Helmut Wächter und stellvertretender Bürgermeister Udo Greim bedauerten die Ablehnung des Antrags, wie auch alle anderen Mitglieder der SPD, sehr.

Die „Kasplattenrocker“ bei Rock im Stadtpark

Den SPD-Veranstaltungskalender gab Klaus Beier im Rahmen der Sitzung bekannt. Neben den üblichen Veranstaltungen beteiligt sich die Vorstandschaft aktiv am Waldkinderfest am 20. Mai 2010. Auch im Jubiläumsjahr soll es wieder „Rock im Stadtpark“ geben. Für diesen Event konnte die Vorstandschaft die bekannte Partyband „Kasplattenrocker“ gewinnen.
Absolut positive Rückmeldungen bekam die Vorstandschaft zu dem Helferfest, das erst vor kurzem stattgefunden hat. Das sollte im nächsten Jahr wiederholt werden.

 

Mandatsträger

Bundestagsabgeordnter Uli Grötsch

Europaabgeordneter Ismail Ertug

MdL Annette Karl

Bezirksrätin Brigitte Scharf

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