Ausbau und Erschließung

Veröffentlicht am 13.12.2010 in Verkehr

Grafenwöhr. (myd) Zwei Varianten eines möglichen Ausbaus der Adalbert-Stifter Straße stellte Ingenieur Michael Wagner von Büro Schultes dem Bauausschussgremium vor. Es wäre möglich, diese Maßnahme über das Projekt „Soziale Stadt“ gefördert zu bekommen, zeigte er auf. Die schnurgerade, etwa 200 Meter lange Straße bietet bei 9 Metern Breite eine gewisse Gestaltungsmöglichkeit. Durch die geschickte Anordnung von Gehweg, Parkflächen und Grüninseln entsteht eine optische Verengung und damit verbunden eine Verkehrsberuhigung. Die beiden Varianten unterscheiden sich ausschließlich in der Anzahl der Parkplätze auf Kosten der Größe der Grünanlagen. Wagner erläuterte, dass im Zuge der Straßenbauarbeiten auch notwendige Arbeiten an Kanal- und Wasserleitungen vorgenommen werden können. Thomas Mayer warnte davor, die im Vorentwurf vorgesehenen Pflasterbereiche an den Straßeneinfahrten zu verwirklichten, da diese kostenintensiv seien und Probleme für den Winterdienst bringen würden. Auch Gerald Morgenstern plädierte dafür, Pflasterzeilen lediglich in angemessenem Rahmen zu verwirklichen. Das Gremium stimmte dafür, dass Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt werden sollen und ein Zuschuss-Antrag an die Regierung gestellt werden soll.

Anschließend stellte Wagner einen Vorentwurf zur weiterführenden Erschließung der Straße „Zum Rennsteig“ in östlicher Richtung vor. Hier ist bereits mit Grundstückseigentümern gesprochen worden, die die Planung befürworteten. Für die Erschließung kommen Kosten von netto 40 000.-€ auf die Stadt zu, die zu 90 auf die Grundstückseigentümer umgelegt werden. Das Gremium beschloss, dass die Planung weiterverfolgt werden soll.

 

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Europaabgeordneter Ismail Ertug

MdB Uli Grötsch

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