Besuch der Grund- und Mittelschule Grafenwöhr

Veröffentlicht am 05.02.2014 in Ortsverein

Grafenwöhr. (spi) Ein Amphitheater, fruchttragende Bäume, Plätze, wo die Schüler spielen, gestalten und sich bewegen können - Gerhard Götzl, Schulleiter der Grund- und Mittelschule Grafenwöhr, stellte im Gespräch mit den SPD-Stadtratskandidaten, dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Helmuth Wächter und dem SPD-Landratskandidaten Udo Greim einige interessante Ideen vor, die im Zuge der Neugestaltung des Pausenhofes realisiert werden sollen.

Um den Kindern in der Pause einen Ort bieten zu können, der sie entdecken, lernen und spielen lässt, soll der reine Teerplatz einer Kombination aus Pflanzen, verschiedenen Oberflächenstrukturen und Ruhemöglichkeiten weichen. Zusammen mit dem Kollegium hat Götzl mehrere tolle Ideen entwickelt, die den Ort des Lernens noch schöner machen soll. Es sollen beispielsweise Plätze für ästhetische Objekte und Veränderbares errichtet werden. Besonders die Möglichkeit des Veränderns sei für Kinder sehr wichtig, um ihre Phantasie anzuregen und sie selbst entdecken zu lassen.“Denn das beste Außengelände ist eines, das nie fertig wird“, so Götzl. Auch ein Klassenzimmer im Freien in Form eines Amphitheaters aus pflegeleichten Steinen sei geplant. In den neuen Pausenhof sollen zudem verschiedenen Sitzgelegenheiten in allerlei Formen, Größen und Materialien sowie viel Grün durch Bäume und Sträucher integriert werden. Besonders dem Verkehrsübungsplatz, der erhalten bleiben soll, käme das zugute, denn dadurch bekäme die Situation einen natürlicheren Charakter für die Kinder. Greim wolle bei diesen Planungen vor allem auch die Kinder miteinbeziehen und ihnen die Möglichkeit geben, konkrete Wünsche zu äußern.

Götzl plädierte auch bewusst dafür, dass Kinder nicht in Watte gepackt werden dürfen und unter ständiger Beobachtung von sogenannten Helikoptereltern stehen sollten. Die Kinder müssten lernen mit Schwierigkeiten, die auch im späteren Leben unumgänglich seien, umzugehen. Deshalb sollen nicht nur die glatten Oberflächen bewusst weichen, auch Pflanzen mit beispielsweise Dornen können gepflanzt werden. Vor allem müsse es den Kindern auch möglich sein, mit Wasser pritscheln zu dürfen, oder im Matsch zu spielen. Zur Größe des Pausenhofes verwies Götzl auf eine fehlerhafte Rechnung im Hinblick der Förderung durch die Regierung Oberpfalz. Bislang wurde nur von 220 Schülern ausgegangen und eine förderfähige Fläche von 1100 Quadratmetern berechnet, denn pro Schüler können höchstens 5 Quadratmetern gefördert werden. Götzl betonte jedoch, dass derzeit rund 345 Schüler in Grafenwöhr zur Grund- und Mittelschule gehen. Deshalb müsste stattdessen mit einer förderfähigen Fläche von 1725 Quadratmetern gerechnet werden.

Abschließend bedankte sich Wächter bei Götzl für sein Engagement und betonte, dass das Projekt noch dieses Jahr bei der Regierung Oberpfalz eingereicht werden solle, damit der Stein endlich ins Rollen kommen könne. Götzl betonte zum Ende hin, dass Grafenwöhr eine herausragende Schule habe, die bislang immer auf die Unterstützung des Bürgermeisters und der Stadträte zählen konnte.

 
 

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