13.03.2018 in Ortsverein

5. Ausbildungsmesse der SPD Ortsvereine im Vierstädtedreieck wieder ein großer Erfolg

 

Bereits zum fünften Mal luden die SPD-Ortsvereine am 3. März zur Ausbildungsmesse im Vierstädtedreieck ein.

Mehr als 40 Firmen, Behörden und berufliche Schulen, stellten sich künftigen Azubis vor und gaben einen Einblick in die Entwicklungsmöglichkeiten im jeweiligen Betrieb. Vertreten waren beispielsweise Firmen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Fördertechnik, Baugewerbe, Gesundheitswesen, Lebensmittelbranche oder Automobilzulieferer. Aber auch Tankstellen, Rechtsanwaltskanzleien, das Amtsgericht, die Agentur für Arbeit, das Verlagshaus Oberpfalz-Medien, Krankenkassen und verschiedene Banken stellen sich vor.

"Wir sind eine Aufsteigerregion mit hochwertigen Arbeitsplätzen und motivierten jungen Menschen. Es geht darum, beides passgenau zusammenzuführen", lobte SPD-Landtagsabgeordnete und Schirmherrin Annette Karl die Initiative der vier Ortsvereine. Nicht minder zufrieden zeigte sich Pressaths Bürgermeister Werner Walberer: "Die Ausbildungsmesse belegt, dass man für einen innovativen Ausbildungsplatz nicht in die Ballungszentren abwandern muss."

Im nächsten Jahr findet die Ausbildungsmesse in Eschenbach statt.

 

13.03.2018 in Ortsverein

SPD Ortsverein spendet für SVE

 
SVE

Im Rahmen der Ausbildungsmesse Pressath überreichte Ortsvereinsvorsitzender Thomas Weiß, zusammen mit Bürgermeister Edgar Knobloch, eine Spende in Höhe von 500 € an Tassilo Heimberg und Sigrid Groß vom St. Michaleswerk Grafenwöhr. Verwendung soll die Summe für die Kinder der SVE Grafenwöhr finden, um die Arbeit vor Ort zu unterstützen. Die Spende war möglich, da die Stadt Grafenwöhr für die Ausbildungsmesse im vergangen Jahr die Stadthalle kostenlos zur Verfügung stellte, nun können sich die Kinder der schulvorbereitenden Einrichtung über die großzügige Spende freuen.

 

06.03.2018 in Ortsverein

Dem neuen Auto wieder ein Stückchen näher

 

Grafenwöhr. (myd) Höchsten Respekt zollte die Abordnung der SPD Grafenwöhr um Vorsitzenden Thomas Weiß für das außerordentliche Engagement der Helfer vor Ort in Grafenwöhr. Um dem auch Ausdruck zu verleihen, brachten sie für die geplante Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs eine Spende in stattlicher Höhe von 500 Euro mit.

Sehr beeindruckt zeigten sich die Genossen, als sie erfuhren, dass pro Jahr rund 800 Einsätze im Bereich Grafenwöhr gefahren werden. Nicht weniger beeindruckend ist, was an Spenden beim Team um Patrick Hößl bereits für die Finanzierung des Wagens eingegangen ist.

„Es ist für die Menschen, die medizinische Hilfe benötigen, eine große Erleichterung, dass diese ehrenamtlichen Helfer in wenigen Minuten bei den Menschen eintreffen und schon Hilfe und Unterstützung leisten, bis der Rettungswagen eintrifft“, ist sich Thomas Weiß sicher. Um diese Hilfe leisten zu können, braucht es ein zuverlässiges Fahrzeug. Für die Spende bedankte sich Bereitschaftsleiter Hermann Regler zusammen mit weiteren aktiven Kräften.

 

 

21.02.2018 in Ortsverein

"Ich werde mich in München für uns hier in der Oberpfalz reinhängen"

 

verspricht Jutta Deiml, die frisch gekürte SPD-Landtagsdirektkandidatin, bei ihrer Rede in Grafenwöhr. Und sie weiß auch schon, in welchen Bereichen."Dieser kostbare Listenplatz bringt eine große Verantwortung mit sich. Wir sind soweit weg von München, wir brauchen im Landtag mehr Gewicht. Ich werde zur Stärkung der SPD aus der Nordoberpfalz beitragen", ließ sie verlauten. Deiml ist Teil des "SPD-Frauen-Power-Teams" für die Landtagswahl 2018 (wir berichteten). Erst vor einer Woche wurde sie zur Kandidatin gewählt (siehe Kasten ).

Deiml ist ein Familienmensch, soziale Themen liegen ihr besonders am Herzen. Sie engagiert sich seit 2004 als Vorsitzende des Kinderschutzbundes Kemnath, ist Familienbeauftragte im Stadtrat, im Netzwerk "Bündnis für Familie" im Landkreis Tirschenreuth und an der Gründung des Familienzentrums "Mittendrin" in Kemnath beteiligt, hilft Asylsuchenden, bei der Tafel in Kemnath und engagiert sich im Tierschutz.

Viele Ämter

Mit ihrem Eintritt in die SPD 1993 begann ihr politischer Weg. Bereits 1999 wurde Deiml in den Stadtrat gewählt, sie ist Fraktionssprecherin und ebenso lange bereits Kreisrätin. Im Schulausschuss des Kreistags Tirschenreuth, im Krankenhausausschuss bis zur AG-Gründung, im Wirtschaftsausschuss des Landkreises Tirschenreuth und als Vertreterin im Jugendhilfeausschuss ist sie ebenso tätig. "Dadurch bekam ich einen breiten Einblick in wichtige Lebensbereiche und auch kommunale Themen", erklärt sie.

Wie die "Oberen" derzeit diese Partei "zerwursteln" erzeuge bei ihr Frust. "Man füllt schließlich keinen jungen Wein in alte Schläuche, die ganze Führungsriege muss weg", fordert sie. Deiml ist vor 25 Jahren in die SPD eingetreten, um sich für die sozialdemokratischen Ideale Brüderlichkeit, Solidarität und Mitmenschlichkeit stark zu machen. "Ich bin Sozialdemokratin aus ganzem Herzen, eine andere Partei kann ich mir nicht vorstellen. Die Menschen wollen Antworten und Lösungen für ihr Leben und das der nächsten Generationen", meint sie und zitiert Willy Brandt: "Die ganze Politik soll sich zum Teufel scheren, wenn sie nicht dabei hilft, das Leben der Menschen etwas leichter zu machen."

Persönliche Erfahrungen

Im Landtag will sie sich vor allem für die sozialen Themen starkmachen. Die demografischen Veränderungen brächten Herausforderungen für die Unterstützung allein lebender Senioren mit sich. Auch bei der Versorgung Behinderter sieht Deiml Handlungsbedarf.

Weiterer Schwerpunkt ist das Thema Bildung: Kindergartenöffnungszeiten, Integration, Inklusion und Förderung von Kindern bis zur Anpassung des BaföG für Studenten und bezahlbare Wohnungen. "Durch meine eigenen Kinder, Gespräche mit Andreas Demleitner, dem Leiter der Förderschule Eschenbach, meinen Ehemann, der Lehrer am Gymnasium Eschenbach ist, und meine Ehrenämter bin ich immer wieder mit diesen Themen konfrontiert worden", erklärt sie. "Gerade durch meine Aufgaben beim Kinderschutzbund habe ich einen Einblick in die Lebenssituationen junger Eltern und Familien und vor allem Alleinerziehender bekommen." Dazu will sie sich im Landtag für die Ärztliche Versorgung, ÖPNV-Anbindung mit Lösungen vor Ort stark machen.

"Danke für euer Interesse, ich freue mich auf eure Unterstützung, Glück auf", endete sie. Ortsvorsitzender Thomas Weiß bedankte sich bei ihr mit einem Blumenstrauß. Auch die anderen Damen gingen an diesem Tag nicht leer aus: Jede Frau bekam eine Rose.
 

Vorausschauend, sozial und engagiertIhr Debut in Sachen Wahlkampfrede zur Landtagswahl 2018 gab Jutta Deiml (Stadträtin aus Kemnath und Kreisrätin aus Tirschenreuth) ausgerechnet im Nachbarlandkreis zum Politischen Aschermittwoch in Grafenwöhr. Nachdem die bisher vorgesehene Kandidatin Friederike Sonnemann aus Waldershof kürzlich überraschend aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist, wurde Jutta Deiml vorgeschlagen. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit stimmte die Kemnatherin zu, als Direktkandidatin nominiert zu werden. Mit einem überwältigenden Zuspruch von fast 100 Prozent steht sie nun als SPD-Direktkandidatin zur Landtagswahl für den Wahlkreis 307 zur Verfügung.

Der Wahlkreis 307 umfasst neben dem gesamten Landkreis Tirschenreuth die Gemeinden Grafenwöhr, Windischeschenbach, Eschenbach, Neustadt am Kulm, Speinshart, Kirchenthumbach, Schlammersdorf, Vorbach, Pressath, Schwarzenbach und Trabitz. (myd)



 

21.02.2018 in Ortsverein

Powerfrauen für die Nordoberpfalz

 

Als eine "Zwangsehe", die jetzt nach Aufforderung des Bundespräsidenten um vier Jahre verlängert werden soll, bezeichnet Annette Karl die Groko beim Politischen Aschermittwoch in der Zoiglstube "Adler" in Grafenwöhr. Und auch sonst spricht die SPD-Politikerin Klartext.

"Auslaufmodell bleibt Auslaufmodell, auch wenn sie eventuell dank der SPD noch einmal Stützräder bekommen sollte", setzte sie hinzu. Wer an diesem politischen Aschermittwoch in Grafenwöhr aber aufgeheizte Stimmung, Hetze und Parolen erwartete (was angesichts der noch unentschlossenen Haltung der SPD-Basis bezüglich der Groko zu erwarten wäre), wurde enttäuscht.

Zuvor hatte Thomas Weiß, Ortsvereinsvorsitzender der Grafenwöhrer SPD, die zahlreichen SPD-Mitglieder der Umgebung sowie weitere Gäste begrüßt und merkte an: "Laut Olaf Scholz basieren zwei Drittel des Koalitionsvertrags auf der Grundlage der SPD-Vorschläge. Jetzt können wir nach außen tragen, was wir geschafft haben." Dann übergab er Landtagsabgeordneter Annette Karl das Wort. Bezogen auf den Valentinstag merkte sie an: "Schaut man auf das politische Berlin, fällt auf, dass sich einige gar nicht mehr liebhaben." Nichtsdestotrotz würden die Bürger viereinhalb Monate nach der Wahl erwarten, dass endlich wieder regiert werden könnte. "Verdammt nochmal - machen wir es", forderte sie auf. Gefragt sei gute Politik - ob in Regierung oder Opposition.

Der Koalitionsvertrag, der viele SPD-Forderungen aufgenommen hat, könne die Grundlage eines solchen SPD-Beitrags sein. "Gute Politik ist auch in Bayern gefragt", leitete die Landtagsabgeordnete über und stellte dabei die Landtagskandidatin Jutta Deiml aus Kemnath vor. "Mit den Bezirkstagskandidatinnen Brigitte Scharf und Sabine Zeidler werden wir als Powerfrauenteam aus der Nordoberpfalz den Land- und Bezirkstag rocken", sagte sie kämpferisch. "Liebe Genossen, man sagt so schön, das größte Lob sei die Kopie, und denkt dabei an China. Seit aber Söder in Ministerpräsidenten-Lauerstellung ist, läuft der CSU-Kopierer Tag und Nacht. Themen, die die SPD- Landtagsfraktion seit Jahren aufgegriffen hat, Anträge und Gesetzentwürfe, die die CSU noch im Herbst letzten Jahres abgelehnt hat, werden kopiert, neu etikettiert und als eigene Ideen rausgehauen."

Annette Karl konnte dazu einige Beispiele nennen: "Digitalbonus, zwei Jahre von mir gefordert. Nach zwei Jahren endlich umgesetzt. Das Mobilfunkförderprogramm, Dezember 2017 das letzte Mal abgelehnt, jetzt angekündigt, aber völlig unzulänglich. Selbst nicht von ihrem Programm überzeugt, haben sie die Gelder erst 2019 in den Haushalt eingestellt. Hauptsache die Wahl ist gerettet, danach ist's eh wurscht. Unser Antrag, die Gelder in den Nachtragshaushalt 2018 vorzuziehen, wurde abgelehnt. Das zur Ernsthaftigkeit des Programms", wetterte sie.

"Ähnliches bei der Stiftung Ehrenamt, zur Unterstützung kleiner ehrenamtlicher Projekte. Unser Antrag von 2016 wurde natürlich abgelehnt. Jetzt im Herbst 2017 wurde es mit viel zu wenig Geld als ,Verbrauchsstiftung' gestartet. Wenn das eingestellte Geld weg ist, sind die Wahlen rum", meinte Karl. Auch im Anreizprogramm zum Flächensparen stehen "viele sensationelle Dinge drin, die sich gut anhören", aber keine Unterstützung der Regierung bieten.

Als "letztes und übelstes" Beispiel führte sie an: "Söder hat 2013 ohne Not 32 000 WBG-Wohnungen meistbietend an einen Immobilienhai verscherbelt. 85 000 Mieter wurden mit einer unwirksamen Sozialcharta abgespeist und leiden jetzt unter extremen Mieterhöhungen. Gleichzeitig wurde unser Antrag auf Einrichtung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft immer wieder abgelehnt. Zuletzt im Oktober 2017. Nun soll es eine WBG geben, die Bayern-Heim, die 2019 2000 und 2020 nochmal 200 Wohnungen bauen soll. Was für eine Heuchelei: Erst 32 000 Wohnungen unbezahlbar machen und dann gnädig 4000 Wohnungen ankündigen. Wir brauchen mehrere bezahlbare, barrierefreie Wohnungen im ganzen Land." Karl sprach noch weitere Forderungen an:

Digitalisierung muss in der Schule ankommen. Dazu reicht nicht ein Smartboard pro Klassenzimmer. "Dazu braucht es ein Gesamtkonzept, ordentliche Hardware und jemand, der das wartet."

Neue Regelungen, zusammen mit den Gewerkschaften, bezüglich der Arbeitszeit und des Arbeitsschutzes , wie beispielsweise den Sonntagsschutz. "Grund ist, dass durch die Digitalisierung die Arbeitnehmer ständig erreichbar sind, und das kann zu permanenter Überforderung führen."

Kommunen brauchen ausreichend finanzielle Mittel um beispielsweise Schwimmbäder und Büchereien unterstützen zu können, die das Leben am Ort bereichern. "Unsere Anträge dazu wurden abgelehnt."

Zudem fordert die SPD einen guten öffentlichen Personennahverkehr überall in Bayern. Es sind neue Lösungen gefordert, wie das Baxi. Das muss aber auch landkreisübergreifend funktionieren. "Es kann nicht sein, dass ein jugendlicher Lehrling nicht von Erbendorf nach Windischeschenbach zur Firma kommt, weil eine Landkreisgrenze dazwischen liegt."

Auch für ein gutes Straßen- und Schienennetz machte sich Karl stark. In Mantel ist eine Brücke einseitig gesperrt, weil sie nicht rechtzeitig saniert wurde. "Da hört's auf! Der Staat hat Einnahmen so hoch wie noch nie", sagte sie.

Sicherheit: "Wir brauchen mehr Polizisten vor Ort und rund um die Uhr besetzte Dienststellen. Den Menschen nützt kein Klingelknopf mit Verbindung nach Regensburg."

"Wir leben in einem wunderschönen Bundesland. Dass wir die Herausforderungen bewältigen, dafür kämpft ihr auf kommunaler Ebene", richtete Karl zum Abschluss an die aktiven Genossen, "und dafür kämpfe ich im Landtag. Gemeinsam Packen wir's. Glück auf!"

 

Mandatsträger

Europaabgeordneter Ismail Ertug

MdB Uli Grötsch

MdL Annette Karl

Counter

Besucher:267615
Heute:19
Online:2

Facebook

Dem SPD Ortsverein Grafenwöhr auf Facebook folgen und keine News, Termine und Veranstaltungen verpassen!

Facebook SPD OV Grafenwöhr